Bundesliga Gedern: Triumph für Kira Böhm bei den Juniorinnen

Bundesliga Gedern: Triumph für Kira Böhm

Juniorinnen: Sieg vor Emma Eydt und Anna Brähler

An der zweiten Bundesliga-Station in Gedern hat es bei den Juniorinnen durch Kira Böhm eine Überraschungs-Siegerin gegeben. Die Weilheimerin gewann mit 48 Sekunden Vorsprung auf Emma Eydt und 50 Sekunden vor Lokalmatadorin Anna Brähler.

 

Nach der verkürzten Startrunde und der ersten von vier kompletten Vier-Kilometer-Schleifen lag Favoritin Emma Eydt in Führung. Mit 26 Sekunden Vorsprung ging sie in die nächste Runde, doch dann begann Kira Böhm (Walcher Racing Team) ihren Rückstand zu verringern. In der dritten Runde verkürzte sie auf 14 Sekunden und im nächsten Durchgang übernahm sie die Führung. Emma Eydt konnte nicht mehr dagegen halten und konnte sich im Finale gerade noch gegen die heranstürmende Anna Brähler (HWG Gedern) den zweiten Rang sichern.

Kira Böhm aber holte sich ihren ersten Bundesliga-Sieg bei den Juniorinnen und konnte es kaum fassen. „Das hätte ich niemals gedacht, Ziel waren die Top Drei. Das ist richtig, richtig cool“, sagte sie, über das gesamte Gesicht strahlend. Sie habe sich das Rennen gut eingeteilt und sei nicht zu schnell gestartet.

Brähler „überreizt“ eine Kurve

Sunny-Angelina Gschwender (Conway Factory Racing) war noch bei Böhm als sie im Anstieg von einer Damen-Fahrerin touchiert wurde, umfiel und sich dabei ihr Bike beschädigte.

Auch Anna Brähler hatte mit einem Handicap zu leben, nachdem sie in der Startrunde „eine Kurve überreizt“ hatte und sich dabei Schalt- und Bremshebel verschob. Ein kurzer Stopp an der Technischen Zone warf sie auf Rang zwölf zurück. Doch davon erst recht motiviert gab Brähler so richtig Gas und hätte am Ende fast noch Emma Eydt von Rang zwei verdrängt.

„Was ohne den Sturz geworden wäre, das lässt sich nicht sagen, aber ich überglücklich“, sagte Brähler, die für den gastgebenden TGV Schotten fährt.

Emma Eydt sprach davon „irgendwie rückwärts“ gefahren zu sein. „Am Anfang war es ganz okay, aber ich habe gemerkt, dass die Beine heute nicht top sind“, meinte sie etwas enttäuscht.

Interviews: Armin M. Küstenbrück

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